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Wozu ist Gemeinde da?

Am Sonntag im Gottesdienst auf der Kirchenwiese ging es um das Verhältnis „Wort und Tat“ als Aufgaben der Kirche. Das Wort, bzw. die Verkündigung meint in diesem Zusammenhang die Besinnung auf die biblische Botschaft, auf Gebet und Andacht.

Mit Tat ist der praktische, helfende, d.h. diakonische Dienst von Kirche gemeint. Beides, Wort und Tat, gab es von Anfang an in der christlichen Gemeinde, davon erzählte der Predigttext aus der Apostelgeschichte. Es gab Gottesdienste und es gab, oft im Anschluss, gemeinsame Mahlzeiten, bei denen alle satt werden sollten und wo, so stelle ich es mir vor, es gesellig und fröhlich zuging (vielleicht war es in den Gottesdiensten auch fröhlich…).

Damals in Jerusalem, so wird erzählt, wurden extra Menschen ausgewählt, die sich um diese praktischen Dienste kümmern sollten (Diakone), andere hatten dagegen mehr Talent für das Wort…

Aber, so denke ich, beides gehörte und gehört zusammen. Der Glaube zieht konkrete Folgen nach sich für das konkrete Leben, hilft mir in meinem Leben, mit mir selbst und mit anderen gut und menschlich zu leben; die christliche Botschaft von der „Menschenfreundlichkeit Gottes“ macht mich solidarisch mit anderen, weil ich in ihnen meine „Menschengeschwister“ erkenne. Aber mein Tun braucht, so erfahre ich es, eben auch immer wieder den Rückbezug auf den Ursprung meiner Hoffnung, meiner Liebe, meines Vertrauens, braucht das Gebet, die Hinwendung zu Gott.

Worte und Taten, zu beidem ist eine christliche Gemeinde berufen. Welche Worte und Taten können das für die Menschen in Rissen sein? Wozu ist Kirche, ist konkret die Johannesgemeinde da, hier bei uns? Was erwarten Sie von uns bzw. von Ihrer Kirche?

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