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Sich sorgen: Pro und Kontra

In der Bergpredigt ist die Sache klar: Sorgt Euch nicht! Und wenn euch das schwer fällt, dann schaut auf die Vögel und die Lilien. Die machen sich auch keine Sorgen und es geht ihnen gut. 

Können und sollen wir also unsere Sorgen hinter uns lassen? Sind Sorgen nur negativ und ein Ballast, den man am Besten aus dem Leben streicht? Ich glaube nicht. Sorgen können einen zwar lähmen und klein machen. Sorgen rauben uns den Schlaf und nehmen uns die Leichtigkeit. Ganz gewiss. Aber Sorgen können auch positiv sein. Ein Motor, der uns aus der Trägheit holt. Sich nicht sorgen, darf nicht dazu führen, gleichgültig zu werden. Es gibt die Sorge für jemanden oder für eine Sache. Das sind gute Sorgen, die sollen wir bitte nicht ablegen. Es ist gut, sich zu sorgen, wenn wir sehen, wie ein reiches Europa sich schwer tut mit der Aufnahme von Flüchtlingen. Oder wenn wir mitbekommen, wie Gottes Schöpfung mit Füßen getreten wird. Es ist gut, sich zu sorgen, wenn die Schwachen in der Gesellschaft keine Stimme bekommen.

Also: Bitte die Sorge ablegen, die sich nur um uns selbst kreist und die unser Herz schwer macht. Aber stattdessen die Sorge teilen, die den Mitmenschen und unser Gegenüber betrifft. 

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