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Endlich wieder Livemusik!

Am 30. August war es endlich so weit. Nach Monaten des In-sich-gekehrt-Seins, endlich das erste „richtige“ Konzert. Nicht virtuell, nicht online, einfach analog und „in echt“. Nicht nur ich, auch die Blechbläser unserer Gemeinde freuten sich riesig.

Klar, es war interessant sich mal mit Videoschnitttechniken und Latenzen auseinanderzusetzen, aber ich bin Musikerin geworden, um Musik zu machen, in direktem Kontakt mit Menschen. Sicher kann man ohne Musik leben, aber lohnt sich das? Für mich ist sie Lebenselixier.

Die Bläser probten schon eine Weile in einer kleinen Gruppe. Zuerst draußen, was nicht jedermanns Zustimmung erfuhr, dann in der Kirche. Das Proben mit großen Abständen war vor allem zu Beginn eine Herausforderung. Jeder kennt das Phänomen, dass Blitz und Donner nicht gleichzeitig beim entfernten Beobachter ankommen. Leider ist auch ein Abstand von nur wenigen Metern schon deutlich spürbar, und das Gehör kein verlässlicher Ratgeber mehr. So hieß es „auf Schlag“ zu spielen. Wir probierten die besten Aufstellungen aus, und von Mal zu Mal wurde es spürbar besser.

Ein Thema fand sich schnell, als eine Freundin sagte, sie wolle nach Italien, nach Verona, Oper, Sonne, Musik, Urlaub…
Meine eigenen Urlaubswünsche waren auch nicht gerade coronatauglich, aber Italien und Musik, das ließ sich doch machen. Und so hatten wir schon während der Proben nahezu Urlaubsgefühle. Der eine oder andere Bardolino tat sein übriges und die Begeisterung über „Funiculi Funicula“ (In etwa: Seilbahn hier, Seilbahn da) wuchs. Es machte Freude ein Stück mit einem wunderbar coronafreiem Text zu spielen.

Ein wenig Verwirrung gab es noch im Vorfeld, da sich nicht alle Zuhörer ihre Karten ausgedruckt hatten. Aber das Organisationsteam (herzlichen Dank an alle Helfer) meisterte diese Hürde mit Bravour. Die Blechbläser sind ja durchaus „geländegängig“ und outdoorerprobt. Viele Gottesdienste draußen, Adventsmusiken und vieles andere haben uns bestens auf dieses Konzert vorbereitet. Alle waren mit sturmtauglichen Notenständern und Klammern ausgerüstet und schon ein wenig aufgeregt nach so langer Zeit endlich wieder konzertieren zu dürfen.

Blechbläser beim Konzert

Und so ging es pünktlich los. Schlagzeuger Winfried Hollah unterstützte Trompeten und Posaunen aufs Beste. Unsere kleine Reise nach Italien kam beim Publikum sehr gut an und alle hätten sich mehr als eine halbe Stunde Musik gewünscht.

Ein erster Neubeginn ist gemacht, am 1.11. um 11 Uhr folgt das nächste Konzert mit dem Orchester. Karten zu 12 € sind hier ab dem 15. Oktober erhältlich.

Ihre Kantorin

Petra Müller

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1 Kommentar

  1. Schön war das Konzert. Italienische Musik bei lauschigem Wetter, mehr geht nicht. Es fehlte nur das Glas Weißwein in der Hand.

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