„Pflugscharen und Schwerter – wie realistisch muss eine christliche Friedensethik heute sein?“

Prediger: Pastor Dr. Hartwig Schubert, Militärdekan an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg

mit Kantorei (Ltg. Petra Müller)

Kinderzeit mit Frauke Grunwaldt während des Gottesdienstes

Im Anschluss: Kirchenkaffee und Predigtnachgespräch im Gemeindehaus

 

Soll Kirche sich einmischen, wenn es in der Welt um Krieg und Frieden geht? Können Christen eigentlich zu pazifistisch sein? Und ganz aktuell: Welche Rolle sollen Deutschland und Europa künftig bei globalen Konflikten spielen? Zusammenfassend lautet die Frage: Gibt es eine christliche, ja lutherische Ethik, die auf diese Fragen eine zeitgemäße Antwort gibt?

Der erfahrene Militärdekan (Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg), Pastor und Theologe Dr. Hartwig von Schubert versucht mit seinem Ansatz eines „rechtspazifistischen Liberalismus“ (legal pacifism), zwischen einem radikalen Pazifismus, der unbequeme politische Realitäten nicht anerkennt, und einer von nationalen Interessen gelenkten Machtpolitik zu vermitteln. Wie eine „realistische Friedensethik“ heute aussehen und welchen Beitrag Christinnen und Christen und die Kirche als Institution in der politischen Debatte leisten können, wird von Schubert im Rahmen der 4. Zukunftskanzel erläutern und zur Diskussion stellen.

Die Zukunftskanzel am Reformationstag ist eine Initiative der Stiftung Evangelisch-Lutherische Johannes-Kirchengemeinde Hamburg-Rissen.