Spielfilm "Spur­wechsel" in der Johannes­kirche

Filmrolle

Kurze Andacht, anschließend wird der Spilfilm „Spurwechsel“ (USA 2002, R: Roger Michell, 95 Min.) gezeigt, in dem es um ein sich immer weiter aufschaukelndes „Auge um Auge, Zahn um Zahn“-Prinzip geht.

Pastor Stehr

Umkehren, neu anfangen – so das Thema des Buß- und Bettages. Eingefahrene Gleise verlassen, neue Wege gehen. „Spurwechsel“ – fast identisch der Titel des Films (Regie Roger Michell, USA 2002, Länge: 95 Minuten), den wir nach einer kurzen Andacht zum Buß- und Bettag zeigen. Er erzählt die Geschichte zweier Männer, deren Leben durch eine kleine Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr völlig aus der Bahn geworfen wird, und die durch den Spurwechsel scheinbar unentrinnbar aneinander gekettet werden.

Der erfolgreiche Anwalt Gavin Banek und der aus ärmlicheren Verhältnissen stammende Doyle Gipson sind auf dem Weg zu einem entscheidenden Gerichtstermin. Als die beiden beim Spurwechsel einen Unfall bauen, lässt der hochnäsige Gavin den verdatterten Doyle einfach stehen, vergisst aber eine wichtige Akte am Unfallort. Doyle verpasst auf Grund des Unfalles seine Sorgerechtsverhandlung und sieht in der von Gavin vergessenen Akte eine Chance, es dem Fiesling heimzuzahlen. So kommt es zu einem sicher immer weiter aufschaukelnden ‚Auge um Auge, Zahn um Zahn‘. Am Ende scheint die Schuldspirale kaum noch zu beenden.