Passions-Theater in der Kirche

Judas

Judas Iskariot war es, der den Gegnern Jesu verriet, wo dieser sich aufhielt, und lieferte ihn durch den „Judas-Kuss“ im Garten Gethsemane aus. Später verzweifelte er an seiner Tat und nahm sich das Leben. Er bekam das Stigma des „Verräters“.

 

Möglich sind aber auch Mitgefühl und die Frage nach der Motivation und den Gründen seiner Tat und auch, ob diese nicht sein musste, damit Gottes Heilsplan überhaupt erfüllt werden konnte, Jesu Kreuz und Auferstehung geschehen konnten. Brauchte Gott nicht Judas und hat nicht auch dieser sich hingegeben, damit andere gerettet werden können?

 

Der Lübecker Schauspieler Hartmut Lange begibt sich in dem Theaterstück „Judas“ von Lot Vekemans in die Rolle dieses Jüngers und lotet dramatisch den aus, der uns als Täter oder Opfer, zwischen Hingabe und Verzweiflung begegnen kann.

 

Das Ein-Personen-Theaterstück wird am Mittwoch, den 28. März, dem evangelischen Gedenktag für Judas, in der Johanneskirche um 19.00 Uhr aufgeführt. Der Eintritt beträgt 7 Euro (Kinder und Jugendliche sind frei).